Schärding. Auf ein intensives und erfolgreiches Vereinsjahr 2025 blickte die Stadtkapelle Schärding bei ihrer Jahreshauptversammlung zurück. Neben der Rückschau auf zahlreiche musikalische Aktivitäten stand auch die Neuwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Dabei wurde Obmann Tobias Schumergruber in seiner Funktion bestätigt und wird künftig von Stefan Lugschitz und Marlene Lechner als Stellvertreter unterstützt. Gemeinsam bilden sie nun das neue Obleute-Trio der Stadtkapelle.
Erfolgreiches und arbeitsreiches Musikjahr 2025
In seinem Bericht zog Obmann Schumergruber eine positive Bilanz über das vergangene Vereinsjahr. „2025 war für uns ein sehr arbeitsreiches, aber auch äußerst erfolgreiches Jahr“, betonte er. Insgesamt absolvierte die Stadtkapelle 43 Ausrückungen. Dazu gehörten unter anderem der Neujahrsempfang, das traditionelle Maibaumaufstellen, kirchliche Feierlichkeiten, der Weihnachtsmarkt sowie zahlreiche Frühschoppen. Auch bei der Landesgartenschau Innsgrün und bei Kurkonzerten in der Therme Bad Griesbach war die Stadtkapelle musikalisch vertreten.
Neben den Auftritten spielte auch die intensive Probenarbeit eine zentrale Rolle. 44 Gesamtproben, zusätzlich zu ca. 15 Ensembleproben, sowie ein Probenwochenende in Hinterstoder standen am Programm. „Diese intensive Vorbereitung ist die Grundlage für unsere musikalische Qualität“, so Schumergruber.
Zu den musikalischen Höhepunkten des Jahres zählten das Frühjahrskonzert und das Herbstkonzert, die beim Publikum großen Anklang fanden. Auch bei der Marschwertung in Zell an der Pram konnte die Kapelle eine Auszeichnung erzielen.
Erfolgreiche Jugendarbeit als Aushängeschild
Ein besonderer Stolz des Vereins ist die Jugendkapelle Schärding–Brunnenthal, die im kommenden Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Bei der Konzertwertung konnte die Jugendkapelle 2025 die Bewertung Gold erreichen, bei der Marschwertung gab es Silber.
Neben der musikalischen Ausbildung legt die Jugendarbeit auch großen Wert auf Gemeinschaft. Nola Breuer, eine der drei Jugendreferenten, verwies auf zahlreiche gemeinsame Aktivitäten. Dazu zählen etwa der Bratwürstelsonntag mit der Feuerwehrjugend, die Mitgestaltung des Weihnachtsmarktes oder ein gemeinsamer Ausflug ins IKUNA. Eben so war die Jugendkapelle auf Probenwoche im Funiversum in Freistadt. „Solche Erlebnisse stärken den Zusammenhalt und machen das Vereinsleben für die Jugendlichen besonders attraktiv“, erklärte Breuer.
Die jungen Musikerinnen und Musiker wirken zudem regelmäßig bei den Herbstkonzerten der beiden Hauptkapellen Schärding und Brunnenthal mit. So werden sie bereits früh in das musikalische Leben der großen Kapellen eingebunden.
Musik mit sportlicher Komponente
Das Blasmusik durchaus körperliche Fitness verlangt, verdeutlichte Schumergruber mit eindrucksvollen Zahlen: Nur alleine beim Marschieren legten die Mitglieder der Stadtkapelle im Jahr 2025 rund 120.000 Schritte zurück. Beim traditionellen Neujahrsanblasen kamen weitere 43.000 Schritte hinzu. „Insgesamt sind wir dabei rund 120 Kilometer gegangen und haben etwa 15.000 Kilokalorien verbrannt“, erklärte der Obmann mit einem Augenzwinkern.
Ausblick auf 2026
Mit Blick auf das kommende Jahr zeigt sich der Vorstand optimistisch. Ein besonderer Höhepunkt wird das 25-jährige Jubiläum der Jugendkapelle Schärding–Brunnenthal sein, das entsprechend gefeiert werden soll. Gleichzeitig wolle man weiterhin auf intensive Probenarbeit, musikalische Qualität und eine starke Gemeinschaft im Verein setzen.
„Mein größter Wunsch ist, dass der gute Zusammenhalt in der Kapelle erhalten bleibt“, so Schumergruber. Das miteinander ist das wichtigste im Vereinsleben ganz unserem Motto „Midanond Stodtkapön“. Mit engagierten Musikerinnen und Musikern und einem motivierten Vorstand blickt die Stadtkapelle Schärding daher zuversichtlich in das Vereinsjahr 2026 und darüber hinaus.
